Welcome to „The Scene“
Sind „rippen“, „Screener“, „NFO“, „Release Gruop“, „SVCD“, „Line dubbed“, „Synced“, „Proper“ usw. keine Fremdwörter für Sie?
Dann sollten Sie sich unbedingt „The Scene“ ansehen. Was für den Otto-Normal-Kino- und TV-Schauer aussieht wie ein Amateur-Video über die Release-Szene, ist in Wirklichkeit fast eine neue Filmform, die so faszinierend ist wie die „Szene“ selbst. In der Tat erinnern die fünf Filmchen mit einer Länge von höchstens 15 Minuten im ersten Moment eher an ein selbst gedrehtes Video eines Film-Releasers, können aber durch groteske Spannung und eine Art von eigenwilliger Unterhaltung eine ganz besondere Athmosphäre erzeugen.
Wer jetzt mit obigem gar nichts anfangen konnte: Die thrillerhafte Umgebung der Filme spielt in jedem höchst-illegalen und trotzdem hart-umkämpften Milieu der Film-Verteilung vor oder parallel zum Kinostart über das Internet. Man muss sich allerdings etwas von den allgängigen Film-Klischees freimachen, außer einem – mitunter ziemlich leeren – Windows-Desktop und Instant-Messaging, IRC und Decoding-Software sieht man nichts vom Rest der Welt, aber eben diese „Beschränkung“ macht das Ganze interessant. Der Effekt des Ganzen ist erstaunlich: Erinnert an so manche nächtliche Chat-Sitzung im IRC fühlt man sich mitunter ziemlich schnell in die Handlung hineinversetzt.
Die 6. Episode soll am 25. März online gehen.
































24.03.2005, 23:15 Uhr
Äußerst stimmungsvoll und ergreifend die Movies. Bin gerade die 5. Episode wie gefesselt am schauen.
Vielen Dank für den Blog.
//mfg