Wahlcomputer wegschmeißen!

Jetzt ist es (einmal mehr) wirklich amtlich: Wahlcomputer sind zwar schöne Maschinen zu Schach spielen, aber als Abstimmintrument für eine ernst zunehmende Demokratie nicht zu gebrauchen. Der CCC hat beim Bundesverfassungsgericht ein Gutachten vorgelegt, in welchem haarsträubende Mängel an den Wahlcomputern festgestellt wurden:

Aus dem Gutachten geht hervor, dass es für durchschnittlich begabte Informatikstudenten kein Problem darstelle, Wahlergebnisse einzelner Bezirke zu manipulieren. Dafür reichten 60 Sekunden Privatsphäre mit dem Gerät sowie ein manipulierter Chip,der vom Original nicht zu unterscheiden sei. Die CCC-Mitglieder tourten durch deutsche Wahllokale und fanden fast immer eine Möglichkeit, mit den Geräten alleine zu sein – teilweise bis zu 20 Minuten lang.

Ich kann den Mehrwert der Wahlcomputer ohnehin nicht nachvollziehen: Sie sind teuer, anfällig, unsicher und black-box-artig, sodass das kumulierte Ergebnis hinterher nicht kontrolliert werden kann.
Die Bundesregierung sollte sich ernsthaft überlegen, ob sie die freien Wahlen der Bundesrepublik aufs Spiel setzen wollen.

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