Amerika und RFID #1

Irgendwie wird mein Verhältnis zu Amerika und den Amerikanern immer schlechter.
Diese persönliche Auffassung wurde auch durch eine Heise-News von gestern bestätigt.

Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation ACLU wirft der US-Regierung vor, bei der Entwicklung der neuen Reisepässe […] alle Bedenken von Sicherheitsexperten […] ignoriert zu haben. […] Aus den neuen Pässen, die in den kommenden Jahren an die US-Bürger ausgegeben werden, könne jedermann persönliche Daten ausspionieren, der mit einem RFID-Lesegerät in die Reichweite der Chips kommt.

Ich frage mich, wie dumm man überhaupt sein kann, um solch einen Standard gewollt durchzusetzen.
Jeder Trottel technisch etwas versierte Bürger mit RFID-Lesegerät kann an publikumsstarken Punkten, z.B. an Flughäfen, im Supermarkt, an der Bushaltestelle oder während eines Konzerts so die Informationen seiner Mitmenschen auslesen, speichern und weiterverarbeiten oder -verkaufen.

Da braucht man sich nicht mehr über ominöse Krankenversicherungs-Anrufe oder Snail-Mail-Spam zu wundern, auch kommt „endlich“ der gläserne Mensch näher.

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