Telekom abgemant

Wegen der schon von mir beschriebenen skurilen Aktion der deutschen Telekom wurde gleiche nun abgemahnt, so die FAZ in einem Artikel.

Die Abmahnung der Wettbewerbszentrale richtet sich vor allem gegen die Fiktion der schweigenden Zustimmung. „Eine Klausel, die Schweigen auf ein Vertragsangebot als Annahme fingiert, ist unwirksam“, heißt es in einem Schreiben der Wettbewerbszentrale an T-Online. Außerdem handele es sich um irreführende Informationen, da sie in eine Werbung für Tarife eingebunden seien. „Lediglich beiläufig werden die Kunden über eine Laufzeitverlängerung informiert. Diese in eine E-Mail-Info aufgenommene Änderung ist durchaus geeignet, leicht überlesen zu werden“, kritisiert die Wettbewerbszentrale. T-Online wird aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Andernfalls werde die Wettbewerbszentrale ihren Unterlassungsanspruch vor Gericht geltend machen.

Ich kann das Vorgehen der Wettbewerbszentrale nur begrüßen, solche stillschweigenden Änderungen sollten schlicht und einfach verboten werden.

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Kommentare von Lesern:

  1. Wanseesprinter
    22.05.2005, 19:24 Uhr
    1

    Ich nenne das Pech. Schliesslich hat T-Online in gewisser Weise ungeahnt gehandelt. Ich wüsste nur zu gerne, wie die ganze Geschichte ihren Lauf nimmt. Um ehrlich zu sein: Ich bin ein geschändeter T-Online’s. Ich habe dort einen Vertrag abgeschlossen, ohne vorher richtig auf die Bindung hingewiesen worden zu sein. Die Kündigung des Vertrages zieht mir 99.95€ aus dem Portmonee. Bin zu Arcor gewechselt und man versicherte mir, dass ich bei T-Online gekündigt werden würde. Telefonisch gab man mir sogar das OK beim rosa Konzern. Schade, dass es so weit kommen musste.

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