StudiVZ: Datensammeln leicht gemacht.
Es hat sich sehr sehr viel in den letzten Wochen rund um das StudiVZ ergeben. Die Seite war mehrmals offline, um wichtige Sicherheitslücken zu schließen, trotzdem ist das Portal weiterhin offen und anfällig für Datencrawler und -stalker; auch weiterhin.
Des weiteren sind mittlerweile die ersten Programme entstanden, mit denen man reihenweise die Daten und Verbindungen der Leute abzuziehen und diese dann auch graphisch darzustellen; dies geht mit wenigen Klicks, davon konnte ich mich selbst gerade überzeugen.
Alle Verbindungen werden graphisch wunderbar dargestellt, mit einem Klick werden die Verbindungen der nächsten Person eingefügt.
Das Programm befindet sich laut Autor noch in der Entwicklungsphase, d.h. der endgültige Feature-Stand ist noch nicht erreicht. Der Screenshot wurde von mir aus verständlichen Gründen verkleinert.
Daten sammeln für jedermann leicht gemacht.
Wunderbares Web 2.0!
































08.12.2006, 12:55 Uhr
Naja, wenn die Profile von Benutzern gelesen werden koennen, dann koennen sie das auch von Programmen. Das wird sich niemals ändern und das ist auch bei anderen Seiten der Fall.
Und die Einträge bei blogbar werden ja auch immer dümmer. Wer sich auf fremden Rechnern einloggt sollte sich im Klaren sein, dass andere verfolgen können was man gemacht hat, wenn man die history nicht löscht. Auch das ist kein Problem des studivz, sondern der Benutzer.
08.12.2006, 12:57 Uhr
PS: aber trotzdem ein tolles Programm :)
08.12.2006, 23:09 Uhr
Das ist mir schon klar. Das Programm verdeutlicht meiner Ansicht nach nur extrem einfach die Art und Weise, in der die Datensammlung automatisiert stattfinden kann / könnte / jetzt schon praktiziert wird.
Was Don Alphonso bei blogbar geschrieben hat, ist trotzdem nicht ganz unkritisch: Mit entsprechend gehandelten (und ordentlich geschlossenen) Sessions ließe sich das Portal auch vor dem Problem des Fremd-Stalkings relativ leicht schützen.
07.03.2007, 14:35 Uhr
So ist es, wenn man so eine große Plattform verwaltet sollte man auch Geld für anständige Programmierer übrig haben. Und die Sache dann noch runterzuspielen (was wenigstens mit dem CCC-Hack bestraft wurde :D) setzt der ganzen Sache die Krone auf..