PayPal will mehr Gebühren: Nö, keine Lust!

ppal.jpgPayPal, der Bezahlservice von eBay, verlangt ab dem 15. Februar von allen Zahlungsempfängern in Deutschland 1,9% + 0,35 € der Summe, die über den Dienst transferiert wird. Das Senden und Empfangen von Zahlungen (nicht von Kreditkarten-Zahlungen) war bisher kostenlos. Bisher schätze ich an PayPal die Schnelligkeit des Dienstes: Geld konnte innerhalb weniger Sekunden überwiesen werden. An dieser Schnelligkeit ändert sich freilich nichts, PayPal lässt sich diese Dienstleistung nun jedoch stattlich bezahlen. Gerade bei Kleinbeträgen lohnt sich das Empfangen von Zahlungen via PayPal damit für mich nicht mehr. In einer Mail wird nun die Gebührenerhöhung angekündigt:

Wie Sie wissen, ist der Zahlungsempfang innerhalb Deutschlands bei PayPal zurzeit im Rahmen einer Einführungsphase kostenfrei. Damit Sie auch weiterhin von den vielen Vorteilen mit PayPal profitieren, wird es ab dem 15. Februar 2007 geringe Gebühren für den innerdeutschen Zahlungsempfang geben.

Für mich bedeutet das als Konsequenz, PayPal bei meinen eBay-Verkäufen nicht mehr anzubieten. eBay alleine ist schon verdammt teuer, was die Gebühren betrifft, da möchte ich nicht zweimal zahlen.

Foto von Photocase, PayPal-Retusche von mir.

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Kommentare von Lesern:

  1. bosch
    19.01.2007, 21:36 Uhr
    1

    … schöner Papierkorb. Wo hast Du den gefunden?

    Habe heute erst entdeckt, dass es auch noch weitere Gründe gibt, die aus Verkäufersicht gegen das Online-Bezahlsystem sprechen:
    http://www.boschblog.de/2007/0.....pal-boese/

  2. buntklicker.de
    24.01.2007, 09:01 Uhr
    2

    Mach ich genauso. Bei den laufenden Aktionen biete ich PayPal nur bei Zahlung bis zum 14. 2. an. Danach ist Schluß mit PayPal.

  3. koeln-fashion
    03.09.2007, 23:57 Uhr
    3

    schön, daß jemand die wahrheit ausspricht. wir als kleine oder mittelständige händler verzichten nunmehr weitestgehend auf paypal, weil die gebühren eh auf den kunden umgelegt werden müssen und somit dieses Paypal für alle eine Kostenfalle darstellt. Alleine die Gebühren bei Ebay sind schon unverschämt. Doch siehe da, nach stillem Prostet von vielen Händlern, geht Ebay nun dazu über, die Händler anzurufen und Pauschalbeträge der Gebühren gutzuschreiben, nur damit die Händler fleißig zurückkommen. Paypal ist für uns Händler eine weitere Kostenstelle, die wir allesamt (insgesamt 35 Kollegen einschließlich uns) boykotiern!

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