Kijiji – Willkommen im lokalen Dorf
eBay hat ein neues Kind hervorgebracht:
Kijiji.
Ki-Was? Ja, genau das dachte ich auch beim ersten Mal, als ich den Namen gelesen habe. Nun, im Prinzip ist alles ganz einfach: Kijiji [sprich: kad-schi-schi] bedeutet „Dorf“ auf Suaheli, wie die eBay-Macher auf diese Sprache kommen, ist mir allerdings schleierhaft. Kijiji soll zu einer Art regionalen Plattform für Regionen in Deutschland (in anderen Ländern ist das Projekt auch aktiv) werden, man kann sich das wie ein schwarzes Brett bspw. an einer Uni vorstellen, wo Möbel, Autos, Wohnungen usw. verkauft / verliehen / vermietet werden.
Deutschlandweit ist die Plattform momentan auf Berlin, Bremen, Dresden, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Rhein-Ruhr sowie Stuttgart festgelegt, ob hier noch mehr dazu kommt, weiß ich nicht. Der Raum Trier fehlt allerdings.
Das das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt sich auch an der –ohnehin noch hässlichen – Startseite (Hervorhebung von mir) und einigen kleineren Mängeln, so kommt momentan, wenn man den Menüpunkt „Über uns“ aufruft, noch u.g. Fehlermeldung.

Wirklich schnell und einfach geht jedoch das Finden von Informationen und Kontaktieren des Inserenten von der Hand – wenn die gesuchten Informationen denn vorhanden sind. Bei der Kontaktaufnahme setzt Kijiji auf grafische Captchas und schließt somit Spam ziemlich wirksam aus, allerdings auch blinde Menschen, denn eine Funktion zum Vorlesen des Codes gibt es (noch) nicht.

Ebenfalls sehr einfach ist das (noch) kostenlose Einstellen eines Angebots, was innerhalb von 2 Minuten getan ist. Bleibt abzuwarten, ob Kijiji (auch mit diesem Namen) ein Erfolg wird und wann es kostenpflichtig wird.































