Haut die D-Mark weg.

Bis Ende August kann man an 50.000 öffentlichen Münztelefonen wieder mit D-Mark bezahlen. Toll, denn dann kann man endlich wieder Tante Liesel anrufen und von unterwegs aus sagen, dass man an gerade vor der Porta Nigra steht und die Mettwurst in der 500-g-Dose bei Metzger Karl vergessen hat.
Und weil die Programmierer zu faul waren, den korrekten Umrechnungsbetrag einzuprogrammieren, die Telekom ausnahmsweise so freundlich ist, die Münzen im Verhältnis 1:1 anzunehmen (1 DM entspricht 1 ?), kann man auch noch gleich wieder etwas von Nachbar Heinz erzählen.

T-Com kündigte darüber hinaus an, den Anteil an Münztelefonen in Deutschland zu erhöhen. Mit der Einführung des Euro sei nämlich die Nutzung im Vergleich zu den Kartentelefonen wieder deutlich gestiegen. Grund hierfür sei die große Verbreitung des Euro. Reisende hätten stets die passende Währung parat und könnten unkompliziert und in Festnetzqualität an Münztelefonen Gespräche führen.

Erstaunlich. Wie sich doch die Technik entwickelt.

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