Handysparer.
Bei der Internetverbindung via Modem oder ISDN waren sie fast Standard: Least Cost Router-Programme, mit denen man immer zum zur Zeit günstigsten Tarif ins Internet verbunden werden konnte.
Nun haben die LCRs auch Einzug in die mobile Welt gefunden:
Cellity hilft, Mobilfunkkosten zu sparen.
Das Konzept ist äußerst klug durchdacht und intelligent umgesetzt: Bei Anmeldung gibt man seinen Tarif auf der Homepage an. So weiß die Software dann genau, welche Anrufe wie viel kosten oder ob man ein Minutenpaket besitzt. Anschließend installiert man sich die Software auf seinem (Java-fähigen) Handy. Bei laufender Software entscheidet Cellity dann, welche Art der Verbindung die günstigere ist und fragt ggf. nach, ob man noch Inklusivminuten besitzt.
Ein Beispiel: Ist man beispielsweise Besitzer einer BASE-Flatrate, kann man alle Festnetz- und E-Plus-Teilnehmer kostenlos anrufen. Telefonate in fremde Netze kosten allerdings 25 Cent pro Minute.
Hier kommt dann Cellity ins Spiel: Ist die Software auf dem Handy installiert, lässt sich über sie ein Anruf zur gewünschten Handynummer initiieren: Die Software ruft einen Cellity-Vermittlungsrouter mit deutscher Festnetznummer (für den Anrufenden ja kostenlos) an und leitet das Telefonat dann zum gewünschten Anrufer weiter. Das kostet den Anrufer dann 15 Cent, die man allerdings getrennt an Cellity abführen muss.
Beispiel zwei: Telefoniert man mit einem Minutenpaket über sein monatliches Budget oder mit einer Prepaid-Karte, kann ein Gespräch in ein fremdes Netz schon mal 60 Cent und mehr kosten. In diesem Fall wählt Cellity eine kostenlose 0800-Nummer zur Durchwahl. Super billig wird es dann allerdings nicht: Für die Durchwahl kassiert Cellity 19 Cent, die Minute zum Handy kostet wieder 15 Cent; was dann 34 Cent entspricht – trotzdem rund 50 % günstiger.
Es hört sich insgesamt komplizierter an, als es ist: Bei bestimmten Handytarifen lohnt sich das Ausprobieren und -testen.
Bei Anmeldung bekommt man ein Startguthaben von 50 Cent, die Aufladung kann mit 10, 20 oder 50 Euro per PayPal, Kreditkarte oder Gutschein erfolgen.
Verbesserungsbedarf besteht der derweil beim Interface der Software: Sie ist einfach gehalten, würde für ihr Design jedoch keinen Blumentopf gewinnen.
Die Screenshots unten stammen von meinem Nokia E70.
































08.07.2007, 00:46 Uhr
:P und des nachdem o2 bis 6 preepaid katen pro Haushalt verschenkt hat mit Guthaben !!! also ich finde diese wegwerfkaten ganz praktisch ab telefonieren wegschmeißen vorladendem in zeiten des Internets wo man mal ne nummer weitergeben möchte wenn die verseucht ist einfach ab in die Tonne damit schöne sache des :P