Handy-Downshifting: Hello Moto!

Da ist es nun, mein Motofon F3:
Ausgeliefert in runder Dosenverpackung, mit dem notwendigen Ladekabel und einer Anleitung auf Englisch.
Der erste Eindruck des Gerätes ist gut: Es ist besser verarbeitet (!) als mein Nokia E70, die Tasten haben einen guten Druckpunkt und das Design ist in Ordnung.
Beim ersten Einschalten überrascht mich die Sprachhilfe. Damit hätte ich nicht gerechnet. Die ist sicherlich nett für ältere Menschen; ich schalte sie aber aus.
Der Eindruck über das Display ist gespalten: Das E-Ink-Display bietet Darstellungsqualität, wie sie sonst bei Displays nicht zu finden ist: Knackig scharf, aus allen Richtungen lesbar, kaum Stromverbrauch.
Das beeindruckt.
Einen echten Schock habe ich allerdings bekommen, als ich genauer hingesehen habe: Die feste Anordnung der Symbole und der Segment-Matrix für Buchstaben und Ziffern erinnert doch sehr an LC-Displays aus Taschenrechnern oder Uhren.
Besonders gewöhnungsbedürftig ist die Schriftdarstellung: Nur sechs Buchstaben auf einmal, gemischt aus Groß- und Kleinschreibung. Ein Welten-Unterschied zum hochauflösenden Farbdisplay im E70.

Nach kurzen Durchlesen der Anleitung klappt der Rest eigentlich gut: Die Funktionen sind wahrlich nicht so vielfältig, als das man sich irgendwie verirren würde.

OK. Was fehlt noch? Mein Adressbuch. Da das Moto keinen eigenen Speicher fürs Telefonbuch hat, muss der Speicher der SIM-Karte herhalten; mit allen Nachteilen. Je nach Karte nur 100 bis 250 Kontakte, zu allen nur eine Rufnummer, sonst nichts.
Die Daten kopiere ich vom Speicher der E70 auf die SIM-Karte. Glücklicherweise kann ich einstellen, welche Nummer eines Kontaktes als Rufnummer auf die SIM-Karte übernommen werden soll.

Soweit klappt alles, morgen gehts (natürlich vom F3 geweckt) in den Alltags-Einsatz.

Rufton-Einstellung des F3s: Das Segment-Display muss als Balkenanzeige herhalten. Die Weckzeit-Einstellung: Einfacher gehts nicht.

Ein Telefonbuch-Eintrag. Hier wäre mir mehr Buchstaben lieber, mann muss ständig scrollen.

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