Die derzeitige ePass-Architektur ist ein einziger Hirnschaden
So beschreibt der Sicherheitsexperte Lukas Grunwald gegenüber Wired die Architektur des ePasses, meldet heise online.
Grunwald benötigte eigenen Angaben zufolge lediglich zwei Wochen, um herauszufinden, wie sich die elektronischen Daten eines RFID-Passes auslesen, klonen und auf einen anderen Chip übertragen lassen – auch auf Smartcards, die dann für Zutrittsberechtigungen genutzt werden könnten.
Grunwald bediente sich bei seinen Recherchen vor allem aus offiziellen Dokumenten der internationalen Luftfahrtbehörde ICAO, in denen die Systemstandards für ePässe beschrieben sind.
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Laut Grunwald erhält man so ein Dokument, das elektronische Pass-Lesegeräte nicht vom Original unterscheiden können. […] Straftäter könnten derart manipulierte Pässe aber durchaus nutzen, um an automatisierten Grenzkontrollen eine elektronische Fahndungsabfrage zur eigenen Person zu umgehen.
Jedenfalls ist der Spruch für mich das Zitat des Jahres. Noch immer verstehe ich nicht, welche Vorteile diese Pässe bringen sollen, ganz zu schweigen von den dadurch entstehenden Mehrkosten. Kleiner Tipp: Ein Mikrowellenherd und 10 Sekunden Garzeit versprechen schnelle Abhilfe gegen ePässe. Gehen Sie ruhig mal grillen :)































