Das Feinstaub-Gespenst
Max Zorno äußert sich in seinem Marketing-Tagebuch zur allgemein überall gegenwärtigen Feinstaub-Belastung in Innenstädten. Er analysiert wieder sehr brillant das Bild, das zur Zeit der Öffentlichkeit vorgespielt wird und versteht es par Excellence, die wahren Wurzeln daraus zu ziehen.
Unerträgliche Mengen von Feinstaub belasten neuerdings unser Leben, gefährden unsere Gesundheit. Wer die Medien-Berichterstattung verfolgt, bekommt den Eindruck, dass wir plötzlich einer ganz neuen Gefahr ausgesetzt sind und dass diese Gefahr rasant schlimmer wird. Geht es Ihnen auch so?
Unter Marketing-Aspekten finde ich die Ausbreitung der Feinstaub-Hysterie höchst lehrreich. Sie ist ein Musterbeispiel, dass es nur darauf ankommt, welches Bild von einem Sachverhalt in der Öffentlichkeit gezeichnet wird. Die „echte“ Wirklichkeit und objektive Fakten interessieren niemanden.
Max berichtet weiterhin das, was keiner glauben mag: In Wirklichkeit sinkt die Belastung der kleinen Teilchen in der Luft nämlich seit über 15 Jahren stetig, das interessiert nur zur Zeit keinen.
Imagebildung und Propaganda zählen – sonst nichts.
































07.04.2005, 21:58 Uhr
mag ja sein, dass das thema in den medien ziemlich hochgespielt wird aber tatsache ist doch das städte wie münchen, berlin, stuttgart die eu-vorgaben überschritten haben. und ich seh auch eigentlich kein problem drin wenn die autos NOCH umweltfreundlicher werden und unsere städte NOCH weniger mit verkehr verstopft sind.
ehrlich gesagt is mir imagebildung und propaganda für frische luft ganz recht.