Betty ist tot, es lebe Betty!

Autsch, das ging schnell: Deutschlands erste Mitmachfernbedienung wird nun nach der Schweiz auch in Deutschland eingestellt. Meine Prognose war dann doch etwas zu optimistisch. Wirklich verwundert mich das nicht, das Ende von Betty war abzusehen. Die Nutzer- und Verkaufszahlen sind bis heute weit unter den Erwartungen geblieben.
So kann man den Stand an den Münchner Medientagen wohl getrost als Galgenhumor bezeichnen.

Ich habe es schon im Mai geschrieben, nun ist es soweit:

Was passiert eigentlich, wenn der Betty-Dienst eingestellt und die Funktionen der Fernbedienung vorher nicht zur freien Nutzung „entfesselt“ wurden? Hat man dann ein Anrecht auf Wertausgleich wegen eines Sachmangels?

Ich weiß auch heute noch keine Antwort auf diese Frage; so bleibt also offen, was Anfang nächsten Jahres mit den verkauften Geräten passiert. Bisher verweigert Betty den Dienst, wenn sie längere Zeit nicht mit der Zentrale kommunizieren konnte.

Glücklicherweise gibt es in Deutschland die Jungs rund um Christopher Maier. Sie tüfteln an der Programmierung der Betty-Chips herum und ihr Ziel ist es, alles aus der Hardware-Plattform herauszuholen.
So besteht vielleicht doch Hoffnung, dass Betty lebend und entfesselt das Jahr 2008 erlebt.

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Kommentare von Lesern:

  1. Gerrit Koch
    23.01.2008, 21:28 Uhr
    1

    Hallo,

    meine Betty hat seit dem Jahreswechsel ganz einfach kein Betty-Logo mehr in der Anzeige und ist nun eine schlichte Fernbedienung geworden.

  2. Moritz
    09.02.2008, 21:51 Uhr
    2

    Hallo,

    naaa toll …… also ich hab heutze eine Betty geschenkt bekommen und ……es klappt ja mal arnichts – . -
    Das Ding kann mit nichts komunizieren (is ja klar es gibt ja auch nöx) und deswegen kann ich sie noch nicht einmal als normale Fernbedienung nutzen da ich nicht ins menü komme – . -

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