Archiv für April, 2007

Apple, macht mal hinne.

Samstag, 14. April 2007

Wenn ihr schon Lepoard wegen des iPhones verschieben müsst, bringt doch in der Zwischenzeit endlich mal neue iMacs und Mac minis auf den Markt. Denn die Modelle, die im Moment im Store sind, bieten einfach viel zu wenig fürs Geld.
Und wehe, in einem Modell ist wieder ein schrottiges CDRW/DVD-Combo-Laufwerk drin, die waren schon vor zwei Jahren bei meinem iBook veraltet.
Momentan scheinen in Cupertino die Uhren nicht ganz so schnell zu laufen: Der Mac Pro mit 8 Kernen hatte einige Verspätung, der „große“ iPod ist auch lange nicht mehr erneuert worden und die Erneuerung der Consumer-Macs lässt neben Leopard wie oben beschrieben auch auf sich warten. Es scheint ganz so, als ob alle Kräfte auf das iPhone gebündelt werden.
Vielleicht wirds ja morgen Abend mit neuen Macs was, obwohl „Lights – Camera – Apple“, der Titel der Veranstaltung, doch eher auf eine neue Final Cut- oder Aperture-Version schließen lässt.
Ich warte :)

Herr Schäuble, hätten sie wohl die Güte …

Dienstag, 03. April 2007

mal wieder einen klaren Gedanken zu fassen und mit Ihrem wahnsinnigen Quatsch aufzuhören?
Ich finde es gar nicht toll, wenn sie die dem Rechtsstaat zu Grunde liegende Unschuldsvermutung einfach so wegen ein paar angeblichen Terroristen mirnichts-dirnichts über den Haufen werfen.

Dem Bundeskriminalamt (BKA) schwebe anscheinend „ein Ausspäh-Tool“ – zugeschnitten auf das jeweilige Betriebssystem – vor. Dieses solle „über beliebige Downloads mitgegeben und installiert“ werden.

Eine solche „Manipulation“ der Netzfundamente des Internet, die dem Staat – und damit sehr wahrscheinlich nicht nur diesem – „grundsätzlich eine beliebige Änderung dessen ermöglicht, was Nutzer auf ihren Rechnern beim Surfen, in ihrer E-Mail, bei E-Government-Anwendungen“ und ähnlichen Online-Tätigkeiten zu sehen bekommen, wäre laut Weichert ein massiver Eingriff. Letztlich würden damit „der Bespitzelung und Zensur gleichermaßen“ die Tür geöffnet. Nur ein Rechner, der keinen ungeprüften Code von außen zulasse, wäre gegen derlei umfassende Angriffe gefeit.

openPeople: Nett, aber …

Sonntag, 01. April 2007

Dank Carsten Dobschat habe ich eine Einladung zu openPeople bekommen.
openPeople ist eins von mittlerweile vielen Social-Networks, in welchem man sich mit seinen Freunden und Bekannten vernetzen kann.
Der Gedanke, dass sich alle Menschen laut des Kleine-Welt-Phänomens über sechs Ecken kennen sollen, liegt oP zugrunde. So weit, so gut.

Der erste Eindruck ist nett: Die Seite ist schick, die Funktionen sind im Allgemeinen leicht verständlich und selbst erklärend, Kontakte lassen sich in gängige Formate exportieren, um sie in andere Strukturen, Programme oder Dienste einpflegen zu können. Das war es meiner Meinung aber auch schon mit den Gründen, warum man sich bei openPeople ein Profil anlegen sollte.

Der Rest ist nichts besonderes und wird derzeit von allen anderen aus dem Boden schießenden meeto-Netzwerken als quasi-Einheitskost angepriesen: Vom skandalgebeutelten StasiVZ StudiVZ bis zum SevenOne Interactive-Schwergewicht lokalisten.de – viel Neues ist nirgendwo dabei.

Auch bei openPeople sollte man schon einmal vorsorglich ein Auge auf die Sicherheit werfen, am Beispiel StudiVZ kann man sehen, dass es hierfür nie zu früh ist.
Die Nutzer-Passwörter werden in der Datenbank unverschlüsselt gespeichert; vergisst man sein Passwort, bekommt man es gleich im Klartext nochmals zugeschickt. Sowas macht man nicht; Passwörter gehören versalzen gehasht, damit niemand etwas damit anfangen kann.
Ob es verwerflich ist, dass alle hochgeladenen Bilder fortlaufend nummeriert öffentlich abgelegt werden, weiß ich nicht. Schwerer wiegt jedoch, dass die Bilder anscheinend nicht vom openPeople-Server gelöscht werden, wenn sie im Profil entfernt werden – nach Klick auf „Bild löschen“ wird nur die Verbindung zwischen Nutzer und Bild gelöscht, nicht jedoch das Bild selbst.

Wer dennoch openPeople ausprobieren will, kann mich kontaktieren, dann werde ich ihn / sie einladen.