Archiv für September, 2006

Perian – Quicktime aufgebohrt

Samstag, 30. September 2006

Mit dem Perian, einem OpenSource-Plugin für Quicktime lassen sich mit dem Quicktime-Player auf dem Mac nahezu alle Formate abspielen, mit denen der Player vorher nichts anfangen konnte.

With Perian installed, any OS X application that uses QuickTime can now use these additional media types:

* Divx, XviD, FLV, AVI
* MS-MPEG4 v1, MS-MPEG4 v2, MS-MPEG4 v3, DivX 3.11 alpha, 3ivX, Sorenson H.263, Flash Screen Video, Truemotion VP6
* These formats when they are inside an AVI:
h.264, mpeg4, AAC, AC3 Audio, and VBR MP3.

Einen kleinen Fehler gibts im Disk-Image, die deutsche Übersetzung dort kommt wohl aus dem Computer :) Statt Perian.component in den Quicktime-Ordner ziehen steht dort Gegenkraft Perian.component zum Quicktime Heft

Eine Mail von mir an die Autoren sollte auch dieses Problem lösen :)

Sendepause.

Dienstag, 19. September 2006

Bis zum 29. September tut sich hier nichts. Zurücklehnen und entspannen.

Bitburger Brauerei verschickt Gratisproben

Donnerstag, 14. September 2006

Ich war wirklich überrascht, als ich letzte Woche im Laden den Sixpack von Bitburger sah:
Mittels aufgedrucktem Gutschein kann man sich selbst oder einer Person seiner Wahl eine kostenlose Flasche Bit Sun oder Bit Passion schicken lassen. Nichts wie ran; ausprobiert.

Heute klingelte der Postbote und mein Bitburger-Paket war da. Hübsch verpackt präsentiert sich einem das kostenlose Geschenk der Eifelbrauerei.

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Diese wirklich hochwertige Aktion kostet Bitburger mit Sicherheit 4 bis 5 Euro pro verschickter Flasche, der Brauerei scheint einiges an der Marktplatzierung und Außenwirkung der beiden neuen Marken zu liegen. Die Aufmachung ist in jedem Fall hochwertig. Den Kunden, den Paketdienst und die Packaging-Firma freuts. Den Praktikanten Mitarbeiter, der die zugehörigen Zettel und das Bändchen an den Flaschen befestigen darf, wohl eher weniger.

Zwei kleine Kritikpunkte bleiben dennoch: Der Aktionscode ist auf den Verkaufs-Sixpacks außen aufgedruckt; klüger wäre es, ihn innen zu platzieren. So könnte Bitburger sicherstellen, dass die kostenlose Probe nur von solchen Personen verschickt werden kann, die den Sixpack auch gekauft haben.

Kritikpunkt Nummer 2: Im Web-Interface ist keinerlei AVS eingearbeitet. Dies könnte besonders mit der Tatsache, dass die Codes nun mal auch von Personen, die keine 16 sind, im Laden erspäht werden können, kritisch werden …

Ein Bilderdieb wird wütend

Donnerstag, 14. September 2006

Heutzutage hat mans als Website-Betreiber nicht leicht. Da kommt es schon mal vor, das Bilderdiebe auch noch Anspruch auf die von Ihnen so mühsam geklauten fremden Grafiken erheben.
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via fun.drno.de

Nachtrag auf Grund einer Anfrage: Ich persönlich habe diese Mail nicht bekommen, sie wird bei fun.drno.de gezeigt. Wer der wirkliche Empfänger / Absender ist, kann ich nicht sagen.

Piraten-Partei Deutschland (PPD) gegründet

Montag, 11. September 2006

ppdlogo.png

Am gestrigen Sonntag wurde in Berlin die Piraten-Partei Deutschland gegründet.
Über den Namen kann sicherlich gestritten werden, die Ziele finde ich allerdings äußerst unterstützenswert.

Die „Kernfragen der Wissensgesellschaft“ sollen angegangen werden, sagte der frisch gewählte Vorsitzende Christof Leng. Diesen Anspruch könne man auf zwei Formeln runterbrechen: „Wir sind gegen geistige Monopole und wollen den gläsernen Staat statt den gläsernen Bürger“. Etwas genauer steht es im Artikel bei heise online:

Im Entwurf für das Parteiprogramm, das die Versammlung mit wenigen Änderungen annahm, schreiben sich die Piraten in der Präambel ins Stammbuch: „Im Zuge der Digitalen Revolution aller Lebensbereiche sind trotz aller Lippenbekenntnisse sind die Würde und die Freiheit des Menschen in bisher ungeahnter Art und Weise gefährdet.“ Dies geschehe in einem Tempo, das die gesellschaftliche Meinungsbildung und die staatliche Gesetzgebung ebenso überfordere wie den Einzelnen selbst. Gleichzeitig schwänden aufgrund der wirtschaftlichen Globalisierung die Möglichkeiten, diesen Prozess mit demokratischen Regeln national zu gestalten.

Nicht zuletzt die falschen Antworten auf diese Herausforderung leisten dem Programm zufolge „einer entstehenden totalen und totalitären, globalen Überwachungsgesellschaft Vorschub“. Die Angst vor internationalem Terrorismus lasse Sicherheit als wichtigstes Gut vor Freiheit erscheinen. Die Piraten halten aber die grundgesetzlich verankerte informationelle Selbstbestimmung, den freien Zugang zu Wissen und Kultur und die Wahrung der Privatsphäre für die Grundpfeiler der Gesellschaft. Nur auf ihrer Basis könne eine demokratische, sozial gerechte, freiheitlich selbstbestimmte globale Ordnung entstehen. Eingebunden fühlt sich die Piratenpartei in eine weltweite, von der Gründung der schwedischen Piratpartiet im Januar vorangetriebene Bewegung, „die diese Ordnung zum Vorteil aller mitgestalten will.“

Viele werden jetzt sagen, das die Partei populistisch sei und unnahbare Ziele verfolgt und in vielen Fragen keine Erfahrungswerte für die Politik außerahlb der digitalen Welt einbringen kann. Genau das Gleiche wurde aber auch bei der Gründung der Grünen behauptet.
In einer Zeit, als sich keine Partei für dem Umweltschutz interessierte, entstanden die Grünen und mit Ihnen ihre „hirnrissigen“ Vorstellungen von Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Mann sollte dies also nicht immer alles als Spinnerei abtun. Besonders deshalb nicht, weil momentan in vielen europäischen Ländern ähnliche Bewegungen entstehen.