Archiv für Februar, 2006

Altanero – Zeit sinnvoll nutzen.

Dienstag, 28. Februar 2006

LogoDass ich Mediengestalter in Ausbildung bin, wissen Sie vielleicht. Gesehen haben Sie wahrscheinlich außer dieser Seite noch nicht viel davon. Dies soll sich nun ändern.

Als Abschlussprojekt in der Berufsschule galt es, Werbemittel für ein bestehendes Produkt zu gestalten oder ein neues zu erfinden und dann dieses ebenfalls zu vermarkten. Mein Klassenkamerad Christian Henkel und ich entschieden uns für letzteres und entwarfen „Altanero“, ein Gerät, dass die Wartezeit beim Starten des Computers sinnvoller gestaltet. Ich will nicht viele Worte verlieren – sehen Sie sich das Resultat (gezippte PDFs), welches der Lehrer als „sehr gut“ befand, selbst an und teilen Sie Kritik und Lob in den Kommentaren mit. Soviel noch: Das Produkt an sich existiert natürlich nicht, die Konfigurationsoberfläche aber sehr wohl. Die Telefon- und Faxnummern sind frei erfunden, altanero.com leider schon anderweitig registriert – das interessierte uns aber nicht weiter.
Plakat1

Anzeige1

SanduhrSanduhr

Waldarbeiter oder S-Klasse-Fahrer?

Freitag, 24. Februar 2006

Aus gegebenem Anlass nochmals hier direkt verlinkt:

Waldarbeiter oder S-Klasse-Fahrer?

Datenschutz ade

Mittwoch, 22. Februar 2006

„Ins Leere läuft das Ermittlungsinstrument der Auskunft derzeit immer dann, wenn die relevanten Daten von dem betreffenden Diensteanbieter gar nicht oder nur sehr kurzzeitig gespeichert werden […] dies ist aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Pauschaltarifen (so genannten Flatrates) immer häufiger der Fall. Diese Daten werden nach geltendem Recht grundsätzlich nicht gespeichert. […] Diese Defizite lassen sich nur durch die Einführung gesetzlicher Speicherungspflichten beheben“

Aus der traurigen Gesetzesvorlage des Bundestages zur Vorratsdatenspeicherung.

Ich bitte alle Leser, die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung auf der Homepage des Bundestages (schottischer Hochschulserver, warum auch immer …) zu unterzeichnen. Macht diesem Wahnsinn ein Ende.

RFID unter die Haut

Mittwoch, 22. Februar 2006

Ich bin Abonnent der Computerzeitschrift c‘t, welche ich auch regelmäßig lese; so auch am gestrigen Abend. Aber irgendetwas war seltsam. Beim Lesen eines Artikels fiel mir gar nicht auf, dass ich „1984″ von George Orwell, welches ich zur Zeit (endlich) am durchlesen bin, schon aus der Hand gelegt hatte, denn der Artikel über den Sicherheitsdienst citywatcher.com hätte ausgezeichnet in „1984″ gepasst. Zur Sache:
citywatcher.com fordert seine Mitarbeiter von nun an auf, die bisherigen RFID-Identitäts-Karten, welche in der Vergangenheit zur Identifikation und Zugangskontrolle zu „kritischen Räumlichkeiten“ genutzt wurden, abzugeben, und sich glasummantelte RFID-Transponder fälschungs- und manipulationssicher unter die Haut injizieren zu lassen.
Das muss man erst einmal wirken lassen.
Schlimm genug, dass diese Technologie überhaupt so klein verpackbar ist (die Größe ist mit einem Mittelding zwischen einem Reiskorn und einem halben Streichholz angegeben); noch schlimmer aber, dass Sicherheitsfirmen ihre Mitarbeiter auffordern, sich diese ID-Hundemarken auch noch unter die Haut spritzen zu lassen. Am schlimmsten ist allerdings, dass das neue System, geht man von Expertenmeinungen aus, um einiges unsicherer als das bisherige ist.

Die „gute“ Nachricht: Die RFID-Transponder werden alternativ in Form von Schlüsselanhängern verteilt. Vorerst noch.

Beate‘ s Rechtschreibung

Sonntag, 19. Februar 2006

Ich glaube, falscher kann mans gar nicht mehr schreiben. Comic Sans gibt dem Ganzen noch den Todesstoß.